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Die erste Frage die geklärt werden muß bevor es ans Snowboarding gehen kann. Beim Snowboarding steht man in der Regel schräg auf
seinem Board. Dabei ist ein Fuß in Fahrtrichtung vorne. Je nachdem welcher Fuß vorne ist bezeichnet man die Fußstellung mit Goofy oder Regular.
Goofy: Rechter Fuß vorne
Regular: Linker Fuß vorne
Auch wenn es die Bezeichnung vermuten ließe ist Goofy dabei in keinster Weise un(regulär)normal. Ungefähr die Hälfte aller Snowboarder
fahren goofy.
Bei der Frage welcher Fuß mein Vorderer wird sind alle Skateboardfahrer im Vorteil. Ihr vorderer Fuß auf dem Skateboard ist in der
Regel auch auf dem Snowboard vorne. Viele Shops haben dafür ein Skateboard zum ausprobieren im Laden, es ist jedoch oft schwierig wenn man sonst kein Skateboard fährt so die richtige Wahl zu treffen. Dafür gibt es
noch weitere Tips:
- *Nimm Anlauf und rutsche mit Socken auf einer glatten Oberfläche (Omas frisch gewienerter Parkettboden ist hierfür ideal). Der Fuß der dabei als erstes an Omas Komode anschlagen
würde ist auch auf deinem Snowboard der vordere Fuß.
- *Stehe entspannt und ein Freund schubst dich unerwartet leicht nach vorne. Der Fuß den du nach vorne setzt um dich abzufangen ist der Vordere.
Stance und Position
Die meisten modernen Board / Bindungessysteme bieten die Möglickeit die Position der Bindung auf dem Board zu verändern. Dabei kann
der Abstand der beiden Bindungen (Stance) vergrößert und verkleinert und die Position nach vorne und nach hinten verschoben werden. Zu der jeweiligen individuellen Einstellung gibt es wohl genau soviel Meinungen wie
es Fahrer und unterschiedliche Pistenbedingungen gibt.
Stance (Bindungsabstand)
Der Bindungsabstand hängt von deiner Körpergröße und deinem Fahrstil ab.
Als Anhaltspunkt für eine Grundeinstellung kannst du den Abstand von Fußsohle und Kniekehle messen. Dieser Abstand ist dein
Bindungsabstand. Fährst du schon ein bißchen besser möchtest mit dem Abstand experimentieren dann kannst du dich an folgenden Grundregel orientieren. (Alle anderen die mit ihrer Einstellung zufrieden sind sollen
sich freuen und sich durch das Folgende nicht verwirren lassen.):
Großer Fahrer-großer Bindungsabstand
Kleiner Fahrer-kleiner Bindungsabstand
Freestyle-größerer Bindungsabstand
Carving/Freeriding-kleinerer Bindungsabstand
Durch die Standbreite kannst du den Flex (Durchbiegung) des Boards kontrollieren:
Schmaler Bindungsabstand:
Du hast verhältnismäßig wenig Einfluß auf den Boardflex, aber je näher du am Boardmittelpunkt stehst, desto stärker kannst du das
Board ganz natürlich beim Schwung flexen.
Breiter Bindungsabstand:
Du kannst durch den größeren Abstand bessere Hebelverhältnisse und kannst mit deinen Beinen das Board aktiv flexen. Aber der Einfluß
deines Körpergewichts auf den Flex verringert sich beim Schwung.
Position
Jeder wird sich vorstellen können, daß es keinen Sinn macht die Bindungen zwar mit dem richtigen Abstand aber am äußersten vorderen
oder hinteren Ende des Boards zu montieren. Die richtige Position des Bindungspaares liegt somit irgendwo dazwischen.
Dein Schwerpunkt und somit auch deine Bindungsposition sollte immer in der Mitte oder etwas nach hinten verschoben sein. Bei vielen
Boards ist hierfür die Boardmitte speziell gekennzeichnet (Reference stance: Tailierungsmitte).
Durch die Veränderung der Bindungsposition kannst du dein Board auf die Pistenverhältnisse anpassen:
Tiefschnee: Bindungsposition nach hinten verschieben, für besseren Auftrieb der Schaufel ohne große
Harte und eisige Pisten: Bindungsposition Richtung Boardmitte verschieben, für bessere Krafteinleitung
Spinning und Switschriding: Zentrische Position für Balance und Kontrolle
Zentrierung und Größeneinstellung
Beim Snowboardfahren kann sich der Fahrer wie ein Motorradfahrer in die Kurve legen. Dabei stört nichts mehr(von Skifahrern mal
abgesehen) wie Teile von Schuh oder Bindung die im Schnee schleifen . Deshalb sollte schon bei Kauf darauf geachtet werden, daß der Schuh auf das Board paßt, d.h. der Schuh bei der gewünschten Bindungseinstellung
nicht zu sehr übersteht. Ganz sicher geht man wenn der Schuh quer zur Fahrtrichtung auf das Board gestellt wird und er dabei nicht übersteht. Bei Hardboots ist dies allerdings nicht unbedingt nötig da man diese
stets mit einem gewissen Winkel fährt. Trotzdem sollte das Brett nicht zu schmal sein um noch Verstellmöglichkeiten zu haben. Für Fahrer mit großen Füßen bieten viele Hersteller mittlerweile Bretter mit Überbreite
an.
Ansonsten sollte die Bindung so eingestellt sein, das Ferse und Zehen ungefähr den selben Abstand zur jeweiligen Kante haben
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